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Produkte: Magnetpumpen, Zahnradpumpen, Ölbrennerpumpen, Hydraulikpumpen, Membranpumpen, Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen
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Produkte: Magnetpumpen, Abwasserpumpen, Absperrventile, Panzerpumpen, Verdrängerpumpen, Stellungsrückmelder, Sprinklerpumpen, Bergwerkspumpen, Hochdruckpumpen
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Wofür werden Magnetpumpen gebraucht?

Magnetpumpen stellen eine Kombination aus einem ständigen magnetischen Antriebssystem mit einer gängigen Pumpenhydraulik dar. Sie sind die praktische Anwendung von Magnetismus und Hydraulik. Sie verwenden die Anziehungs- und Abstoßungskräfte zwischen Dauermagneten in den Kupplungshälften. Dies wird für die schlupf- und berührungslose Drehmomentübertragung gebraucht. Die Bauteile einer Magnetpumpe sind die Antriebswelle, der Magnettreiber, der Magnetträger, die Pumpenwelle, das Pumpenlaufrad, die Gleitlagerung und der Spalttopf. Die Antriebswelle überträgt schlupf- und berührungsfrei die Pumpenleistung mittels Magnettreiber auf den pumpenseitigen Magnetträger. Dieser treibt das Pumpenlaufrad mittels Pumpenwelle an. Diese ist in einer geschmierten Gleitlagerung gelagert. Die Magnetkupplung und das Gleitlager werden durch die von der Pumpe geförderte Flüssigkeit geschmiert. Der notwendige Teilstrom wird an einer Stelle hinter dem Laufrad mit hohem Druck oder am Druckstutzen entnommen. Dieser durchläuft dann Kühlelemente und tritt dann durch Bohrungen im Laufrad, Einlauf auf der Saugseite wieder aus. Dies kann auch durch separate Speisung geschehen. Der Spalttopf befindet sich zwischen Magnettreiber und Magnetträger. Dieser separiert das Fördergut leckagefrei von der Umwelt.

Die Pumpengehäuse stehen aus Edelstahl, Hastelloy, Keramik, Titan, Tantal sowie anderen Sondermaterialien zur Verfügung. Dies macht sie besonders widerstandsfähig und langlebig. Zahnräder und Gleitlager für Magnetpumpen sind aus Keramik, Hastelloy, Zirkonoxid, SiC, Edelstahl, Ferralium, NiAg, Ferro Titanit, etc. gefertigt. Verschiedene Beschichtungen sorgen für höhere Langlebigkeit.

Die Magnetkupplungspumpe eignet sich hervorragend für gefährliche, toxische und geruchsintensive Fördermaterialien. Die Magnetpumpe ist deswegen so interessant, weil der Motor frei gewählt werden kann. Das macht sie sehr preisgünstig.

Sonderformen

Für Zahnradpumpen stehen mittlerweile spezielle Magnetkupplungen zur Verfügung. Diese verfügen über eine besondere separate, sehr zuverlässige Rotorlagerung. Diese Magnetkupplung wird für Chemiepumpen und die Förderung kritischer Medien eingesetzt.

Einige technische Details

Das Fördervolumen beträgt zwischen 1,28 ccm/U und 12.000 ccm/U. Der Durchsatz liegt zwischen 20 l/h und 170.000 l/h. Magnetpumpen verfügen über Saugdrücke bis 500 bar. Die Differenzdrücke reichen bis 120 bar. Manche Pumpen erreichen Viskositäten bis 1.000.000 mPas sowie Temperaturen bis 300 Grad.

Einsatzgebiete

  • EX-Bereich-Zone 1
  • EX-Bereich-Zone 2
  • EX-Bereich-Zone 21
  • EX-Bereich-Zone 22
  • Chemische Industrie
  • Pharmaindustrie
  • Laboren
  • Kosmetikindustrie

Fördermedien

  • Laugen, Basen, Salzlauge, Säuren, Aminosäuren
  • Alkohole, Ester, Phenole
  • Additive
  • Organische, anorganische Chemikalien
  • Abrasive, korrosive Medien
  • Flüssiger Schwefel
  • Harze, Härter, Klebstoffe
  • Glyzerin
  • Isocyanate
  • Asphalt, Bitumen, Teer
  • Hotmelt
  • Kaugummimasse
  • Lotionen, Shampoos

Vorteile und Nachteile

Die Magnetpumpe benötigt nur statische Dichtungen. Diese sind daher weniger belastet und verschleißbeständiger als dynamische Gleitringdichtungen. Außerdem kommt es hier zu keinem Austritt des Fördermediums. Kavitationsschäden sind häufig. Um das Pumpenschaden- und Verdampfungsrisiko zu minimieren, werden spezielle Spaltkopfkonstruktionen entwickelt, die entweder eine besondere Kühlung oder die Einleitung eines unempfindlichen Sperrmaterials ermöglichen (steile Dampfdruckkurve). Die Wirbelstrominduktion wird verringert oder komplett verhindert, wenn der Spalttopf aus Keramik (Zirkoniumdioxid) oder Kunststoff besteht. Dies ist kostspielig und kommen für manche Betriebsdrücke, Betriebsbedingungen, z. B. Druckstöße und Fördermedien nicht infrage. Diese Art von Pumpen erfordert weitaus höheres technisches Wissen und Sicherheits-Know-how. Das große Plus der Magnetpumpe stellt die komplette Kapselung des Fördermaterials dar. Der Kostenaufwand ist enorm, aber gerechtfertigt, da dies oft die einzige technisch praktikable Lösung ist.

Die wichtigsten Einsatzgebiete sind die Petrochemie und die chemische Industrie.

Fazit

Magnetpumpen zeichnen sich vor allem durch ihre ausgesprochen gute Eignung für den leckagefreien Einsatz bei extrem toxischen, gefährlichen und geruchsintensiven Medien. Sie sind aus hitze- und säurebeständigen, rostfreien Materialien gefertigt. Magnetpumpen sind sehr kostenintensiv, aber sie sind ihr Geld wert. Aufgrund dessen ist der Vorteil, diese gebraucht zu erwerben, nicht von der Hand zu weisen. Auch gebraucht, bieten sie durch ihre Robustheit und Langlebigkeit eine sehr gute Leistung. Im Dauerbetrieb sind gerade bei Pumpen in diesen kritischen Einsatzbereichen eine regelmäßige Wartung sowie Reinigung unerlässlich. Wird dies berücksichtigt, verfügen Magnetpumpen über eine sehr hohe Langlebigkeit.