iglidur Q2E: Für eine schmiermittelfreie Welt in schweren Maschinen

igus® GmbH

‚‚iglidur Q2E: Für eine schmiermittelfreie Welt in schweren Maschinen‘‘ von igus® GmbH

Neues Hochlastlager hält im Test bis zu 130MPa stand

In Baumaschinen, Landmaschinen, Nutzfahrzeugen oder auch Offshore-Anlagen herrschen für Gleitlager oft extreme Bedingungen wie hohe Lasten. Daher hat igus sein schmiermittelfreies Zweikomponenten-Lager iglidur Q2E weiterentwickelt. Der Werkstoff iglidur Q2 sorgt für eine hohe getestete Verschleißfestigkeit, während eine harte polymere Schale das Schwerlastlager schützt.

Schmutz, Stöße und hohe Kantenbelastungen: Lagerstellen von Bau- und Landmaschinen sowie in Offshore-Anlagen haben es oftmals nicht leicht und müssen extremsten Bedingungen standhalten. Langlebige Werkstoffe sowie schmutzresistente Bauteile sind daher gefordert. igus hat genau für solche Einsätze jetzt sein Schwerlastgleitlager iglidur Q2E weiterentwickelt. Damit erweitert igus sein Lagerprogramm für Schwerlastanwendungen und schließt die Lücke zu bestehenden Lösungen aus Metall und Faserverbundwerkstoffen. Das Lager besteht aus Hochleistungskunststoffen und ist daher komplett schmiermittel- und korrosionsfrei. Der Verzicht auf Schmierung erlaubt einen wartungsfreien Betrieb der Lagerstellen und verhindert Maschinenausfälle auf Grund von Mangelschmierung. Teure Zentralschmierungen entfallen. Außerdem können Schmutz und Verunreinigungen nicht mehr an den Lagerstellen anhaften, was den Verschleiß minimiert. Zusätzlich gelangen so weniger Fette und Öle in die Umwelt, was den von der RWTH Aachen ermittelten jährlichen weltweiten Verbrauch von über 35 Millionen Tonnen Schmierstoffen reduziert. Ein weiterer Vorteil: das Spritzgussverfahren indem die Gleitlager gefertigt werden, ist besonders kosteneffizient.

Die Mischung macht‘s

Zwei Werkstoffe in einem gekapselten Aufbau sorgen dafür, dass das Lager selbst höchsten Kantenbelastungen standhält. Denn iglidur Q2E besitzt eine harte polymere Schale und einen tribooptimierten Kern aus dem Werkstoff iglidur Q2. Dieser ist auch unter hohen Belastungen von 7 Tonnen und mehr, bei einem Gleitlager mit einem 20 Millimeter Durchmesser, sehr formstabil und verschleißfest. Wie ein Schutzmantel verleiht die Schale dem Lager eine hohe Festigkeit und sorgt so für eine gesteigerte Lebensdauer. Diese hat igus im hauseigenen Testlabor unter Beweis gestellt. Im Schwenktest hielt der Werkstoff einer radialen Belastung von 130 MPa stand. iglidur Q2E ist zunächst für Wellendurchmesser von 20, 25, 30 und 40 Millimetern erhältlich.

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Gründung
1964
Management
Frank Blase
Mitarbeiter
1600

Über igus® GmbH

Die Geschichte von igus® beginnt am 15.10.1964 mit dem Ehepaar Günter Blase und Margret Blase in einer Doppelgarage in Köln-Mülheim. In den ersten zwanzig Jahren arbeitet igus® als Zulieferbetrieb für schwierige technische Kunststoffteile. 1983 beginnt mit Sohn Frank Blase die Konzentration auf eigene Produkte – Energiekettensysteme (E-KettenSysteme®), wartungsfreie und schmiermittelfreie Gleitlager, Kugellager, Gelenklager und Linearlager (iglidur®, igubal®, drylin®, xiros®) sowie hochflexible Leitungen (chainflex®) – und der Aufbau des eigenen Vertriebs. Von 1985 bis 2014 wächst igus® von 40 auf über 2400 igus®-Menschen, verteilt auf der ganzen Welt. Auch für die nächsten Jahre investiert igus® in Expansion. Die Chancen für innovative Produkte sind da – dank der modernen Hochleistungskunststoffe.