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Gegründet wurde die Burgsmüller GmbH im Jahre 1876. Unsere Produktionspalette umfasst neben Verschleißteilen für die Kunststoffverarbeitung auch die Herstellung kompletter Werkzeugmaschinen. In unsere...
Produkte: Kreuzgewindespindeln, Verschleißmessung, Dosierschnecken, Pumpenrotoren, Gewindespindeln, Trapezgewindespindeln, Förderschnecken, Wirbelmaschinen
Produkte: Kreuzgewindespindeln, Sondermuttern
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Produkte: Kreuzgewindespindeln, Antriebselemente, Kugelgewindetriebe, Lineartechnik, Trapezgewindespindeln, Gewindestangen
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Aufbau einer Kreuzgewindespindel

Kreuzgewindespindeln gehören zu den bekannten Seilspul-Technologien. Als hochentwickelte, mechanische Methode bestehen sie aus einer mehrlagigen Seilspulung auf einer Seiltrommel. Auf der Seiltrommel werden sie in einer exakt geordneten Geometrie viellagig übereinander geführt.

Die Seilführung wird durch eine bestimmte Rillung auf der Welle erzeugt. Diese Rillungen werden in der Regel in die Welle gefräst und entsprechen einem kreuzweisen Verlauf um die Welle, wobei eine Rille nach links und die andere nach rechts gedreht wird. Diesem Verlauf der Rillen verdankt die Kreuzgewindespindel ihren Namen.

Durch die gefrästen Rillen ist das Seil beim Aufrollen auf die Seiltrommel in seiner Lage gesichert. Die Seilrillen verlaufen parallel zu den Außenbordscheiben, dem sogenannten Parallelgebiet. Beim Spulen wird die gewünschte Geometrie beim Übergang von Lage zu Lage mithilfe von Endfüllstücken sichergestellt. Durch einen pyramidenförmigen Seilaufbau im Parallelgebiet kann ein konstantes und auch extrem stabiles Spulbild von Anfang bis Ende erzielt werden.

Das mehrlagige Seilspulsystem der Spindel wird bei einer Kreuzgewindespindel durch einen Kettenrad-Antrieb ergänzt. Das Kettenrad treibt eine Welle an, worüber das Seil über eine Seilscheibe von Flansch zu Flansch geführt wird.

Nutzung der mechanischen Technologie

Das Prinzip der geordneten Seiltrommeln wird bereits seit 1937 genutzt. Durch die besonders große Kraftübertragung findet sie ihre Anwendung häufig in der Bauindustrie, in Ölförderanlagen oder auch im Bergbau.

Das Mehrlagen-Seilspulprinzip ist eine bewährte Technologie, welche im Laufe der Zeit durch einige Innovationen wie dem Kreuzgewinde auf immer mehr Anwendungsbereiche übertragen wurde. In Bereichen, wo Stahlseile in großen Längen schnell und möglichst reibungslos gespult werden müssen, kann die Kreuzgewindespindel hervorragend eingesetzt werden.

Durch das Aufrollen in mehrere aufeinanderliegende Schichten ist sie auch bei Kränen und Förderanlagen in der Bauindustrie, aber auch bei der Schiffsbeladung beliebt.

Besonders in der Offshore Industrie werden Spulvorrichtungen von Winden eingesetzt, um die schweren und langen Kabelstränge möglichst effektiv auf eine Seiltrommel aufwickeln zu können. Durch die gleichmäßige Führung des Kabels von Flansch zu Flansch dank der Kreuzgewindespindel, kann ein synchronisiertes Spulen in mehreren Lagen ermöglicht werden.

Vorteile der Kreuzgewindespulung

Bei der Kreuzgewindespindel wird durch die gefräste Rille der Seilverschleiß im Vergleich zu anderen industriellen Spindeln deutlich reduziert. Die Mehrlagenspulung ermöglicht eine optimale Lastverteilung auf die einzelnen Lagen und die mechanische Führung des Seils in die vorgesehene Trommel-Geometrie verhindert ein Einschneiden oder Quetschen des Seils und damit eine zu starke Abnutzung. Dies ermöglicht eine drei- bis fünffach längere Lebensdauer des Seils im Gegensatz zu anderen herkömmlichen Spindeln.

Das mehrlagige System ermöglicht ebenfalls das Spulen besonders großer Seillängen bei relativ kleinen Trommeln. Die viellagige Spulung ergibt eine Möglichkeit das Seil platzsparend auf einem kleineren Durchmesser der Trommel zu spulen. Dies ist besonders praktisch bei Einsatzgebieten, in denen der vorhandene Platz möglichst effektiv genutzt werden muss und eine Verkleinerung der Seiltrommel eine Kostenersparnis einbringen kann. Neben der Platzersparnis durch die kleinere Seiltrommel, kann so zusätzlich eine beträchtliche Menge an Material eingespart und auch die Materialkosten verringert werden. Ebenfalls wird bedingt durch die geringere Menge an Material in der Regel Gewicht eingespart, was bei den vielen unterschiedlichen Einsatzzwecken von Nöten sein kann und interessant für neue Einsatzmöglichkeiten ist.