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Behälterwaagen, die Waagen für frei fließende Schüttgüter

Mit Behälterwaagen werden selbsttätig jene Güter gewogen, die in die Waage geschüttet werden. Das Waagengestell ist eine stabile Schweißkonstruktion aus Edelstahl und ist am Eingang, dem sogenannten „Einlauf“ mit einer Absperrklappe und im unteren Teil mit einer Bodenentleerklappe ausgestattet. Beide Klappen werden pneumatisch betätigt. Wägezellen sind für die exakte Verwiegung zuständig. Dafür eignen sich Stoffe wie Zucker, Getreide, Mehl, etc. Deshalb werden diese Waagen auch Schütt- oder Behälterwaagen genannt. Der Wägebereich liegt zwischen 10 t/h und 400 t/h. Natürlich gibt es Behälterwaagen in Hochleistungsausführung, wobei die Kapazität zwischen 3.000 kg und 600 t/h beträgt. Behälterwaagen sind auch in Duplexausführung mit einer Leistung von 1.000 t/h erhältlich. Der Füllstand kann zum Messen und Dosieren von Flüssigkeiten verwendet werden, z. B. als Melassewaage für den Zuckersirup. Die Behältergrößen richten sich nach dem Schüttgut. Behälterwaagen werden inklusive Vor- und Nachbehälter in den Materialfluss oder die Verladewege der Silos eingebaut, damit das Schüttgut sofort während des „Eingießens“ gewogen werden kann. Auf diese Art und Weise muss der Produktionsprozess nicht unterbrochen werden. Zum Einsatz kommen Behälterwaagen größtenteils auf den Häfen dieser Welt, wie z. B. auch in Hamburg.

Wie genau sind Behälterwaagen?

Diese Waagen erreichen eine Genauigkeit von ca. 0,25 %. Es sind Fehlergrenzen von 0,10 % möglich, was gerade bei der Verwiegung von Getreide sehr wichtig ist. Je genauer die Justage, desto geringer der Verlust.

Welche Unterscheidungen gibt es bei Behälterwaagen und sind Aufrüstungen möglich?

Aufrüstungen sind generell immer möglich, hängen aber von den Gegebenheiten und Anforderungen ab. Behälterwaagen sind sowohl mechanisch als auch elektrisch erhältlich. Eine Umrüstung bringt auf alle Fälle eine Leistungssteigerung sowie die Möglichkeit zur Anbindung an die Digitalisierung und somit an Logistiksysteme. Herstellern ist es möglich, gemäß der MID-Richtlinie EU-weit eichfähige Behälterwaagen ohne Hinzuziehung des Eichamtes in Betrieb zu nehmen. Die Eichzulassung erfolgt also relativ problemlos. Eine amtliche Nacheichung ist erst nach zwei Jahren notwendig. Die Hersteller bieten selbstverständlich auch Wartungen an. Darüber hinaus verfügen Behälterwaagen über drei oder mehreren Kraftaufnehmern sowie mehreren Messdosen zur besseren Verwägung.

Vorteile von Behälterwaagen

Diese Waagen sind individuell adaptierbar, Loss-In-Weight ist selbstverständlich und außerdem sind sie mit einer volumetrischen Dosieranlage, wie sie für Zement üblich ist, kombinierbar.

Was wird unter „Loss-In-Weight“-Messtechnik verstanden?

Hierbei wird Material manchmal schwankender Dichte aus den Behältern abgezogen. Durch das Messverfahren wird während des Dosiervorgangs der Abzug ständig nachgeregelt, damit der Massenstrom konstant gehalten wird. Die Voraussetzungen dafür sind aber regelbare Abzugsorgane, wie z. B. Zellradschleusen und Förderschnecken.