Autonom durch die Fabrik: So macht igus Fahrerlose Transportsysteme ausfallsicherer

igus® GmbH

‚‚Autonom durch die Fabrik: So macht igus Fahrerlose Transportsysteme ausfallsicherer‘‘ von igus® GmbH

FTS werden durch schmierfreie motion plastics leichter und wartungsärmer

In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung von Fabriken und Lagern erobern Fahrerlose Transportsysteme (FTS) kontinuierlich die Intralogistik. Die Anforderungen an die Ausfallsicherheit sind dabei hoch, um kurze Durchlaufzeiten und einen ungehinderten Materialfluss sicherzustellen. FTS-Hersteller rüsten ihre Systeme daher mit motion plastics Komponenten von igus aus, welche die autonomen Fahrzeuge wartungsärmer, leichter und damit energieeffizienter machen.

Der Einsatz von Fahrerlosen Transportsystemen boomt. Die Gründe liegen auf der Hand: Unternehmen können durch Fahrerlose Transportsysteme (FTS) die Effizienz im Materialfluss erhöhen, Mitarbeitern die Arbeit erleichtern oder auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Wichtig für ihren Einsatz ist allerdings, dass die Automationstechnik zuverlässig und wirtschaftlich ist. Für Fahrerlose Transportsysteme bedeutet das: Die autonomen elektrischen Flitzer dürfen sich im Alltag keine Ausfälle erlauben. Sie müssen funktionieren, rund um die Uhr, an sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr. Eine Herausforderung für FTS-Hersteller, die sich durch die Kombination zuverlässiger und gleichzeitig kosteneffizienter Bauteile bewältigen lässt.

Tribo-Polymerlager reduzieren Wartungsaufwand

Ausfallsicherheit und Energieeffizienz eines FTS lassen sich mit motion plastics von igus deutlich erhöhen. „Schmier- und wartungsfreie iglidur Tribo-Polymerlager, die unter anderem in Kippvorrichtungen und Scherenliften von FTS zum Einsatz kommen, sind um bis zu 60 Prozent leichter als Lager aus Metall. Das spart Fahrzeuggewicht und erhöht die Performance“, stellt Christian Strauch, Branchenmanager Material Handling bei igus, heraus. Dabei sind die Lager äußerst langlebig. „Fasern und Füllstoffe verstärken die Lager für die Aufnahme hoher Kräfte und Kantenbelastungen. Und integrierte Festschmierstoffe sorgen für einen wartungsfreien Trockenlauf.“ Das Gleitlagersortiment von igus umfasst neben Tribo-Polymergleitlagern auch Linear-, Rundtisch-, Gelenk- oder Kugellager.

Knapp Industry Solutions rüstet FTS mit igus Spindelhubtischen aus  

Zum FTS-Sortiment von igus zählen darüber hinaus elektrisch angetriebene Spindelhubtische. Zu den Anwendern zählt unter anderem die Firma Knapp Industry Solutions, die das „Open Shuttle“ produziert ­– ein Fahrzeug, das autonom durch Werkhallen fährt und Kisten zwischen Rollenbahnen hin- und hertransportiert. Das Shuttle ist flexibler als Intralogistik-Automationslösungen der Vergangenheit und lässt sich schnell an sich ändernde Prozessabläufe anpassen. Entsprechend flexibel muss die Rollenablage des Gefährts sein. Sie muss sich permanent unterschiedlichen Übergabehöhen anpassen können. Die Bewegung erfolgt über zwei leichte und robuste drylin SLW Spindelhubtische, die mit wartungsfreien Polymergleitfolien und Spindelmuttern ausgestattet sind und mit hoher Ausfallsicherheit und langer Lebensdauer punkten.

igus e-ketten und Leitungen steigern die Einsatzzeiten von FTS

Die Bauräume in FTS sind oftmals sehr begrenzt. Um Leitungen dennoch sicher darin zu führen, bietet igus Energieketten mit besonders engen Biegeradien an. Darunter die E2 micro, die für besonders enge Platzverhältnisse konzipiert ist. Sie ist leicht, hat einen kleinen Biegeradius und eine Innenhöhe von lediglich fünf Millimetern. Auch die dazu passenden e-ketten Leitungen hat igus im Programm, mit oder ohne Steckverbinder, darunter auch solche, die bei bis zu -35 Grad Celsius und damit beispielsweise für FTS in Kühllagern einsetzbar sind. Damit der Kunde sicher sein kann, dass die Daten- und Energieversorgung seines FTS selbst unter diesen widrigen Bedingungen zuverlässig funktioniert, betreibt igus in Köln eine Kältekammer, in der die Leitungen unter realen Bedingungen getestet werden. Die Kammer ist dabei Teil des 3.800 Quadratmeter großen igus Testlabors, in dem jährlich zwei Milliarden Testzyklen absolviert werden. igus ist dadurch als einziger Anbieter in der Lage, eine einzigartige Garantie von 36 Monaten auf seine Leitungen zu gewährleisten. So erhalten FTS-Hersteller wie auch deren Kunden zusätzliche Sicherheit im Betrieb von Fahrerlosen Transportsystemen.

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Zertifikate
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Gründung
1964
Management
Frank Blase
Mitarbeiter
1600

Über igus® GmbH

Die Geschichte von igus® beginnt am 15.10.1964 mit dem Ehepaar Günter Blase und Margret Blase in einer Doppelgarage in Köln-Mülheim. In den ersten zwanzig Jahren arbeitet igus® als Zulieferbetrieb für schwierige technische Kunststoffteile. 1983 beginnt mit Sohn Frank Blase die Konzentration auf eigene Produkte – Energiekettensysteme (E-KettenSysteme®), wartungsfreie und schmiermittelfreie Gleitlager, Kugellager, Gelenklager und Linearlager (iglidur®, igubal®, drylin®, xiros®) sowie hochflexible Leitungen (chainflex®) – und der Aufbau des eigenen Vertriebs. Von 1985 bis 2014 wächst igus® von 40 auf über 2400 igus®-Menschen, verteilt auf der ganzen Welt. Auch für die nächsten Jahre investiert igus® in Expansion. Die Chancen für innovative Produkte sind da – dank der modernen Hochleistungskunststoffe.