E+E Elektronik Ges.m.b.H.
E+E Elektronik Ges.m.b.H.
19.10.2026 01:05
(Engerwitzdorf, 23.09.2026) Staub, Feuchtigkeit, korrosive Medien und chemische Verunreinigungen können die Messleistung von Industriesensoren beeinträchtigen. Je nach Anwendung wirken sich diese Belastungen auf unterschiedliche Sensorbereiche aus und können zu Messdrift führen oder den Wartungsaufwand erhöhen. E+E Elektronik begegnet diesen Herausforderungen mit anwendungsspezifischen Schutzkonzepten für Sensorelemente, Anschlüsse und andere empfindliche Bereiche. Mit ChemShield erweitert E+E Elektronik nun sein Angebot um eine speziell für chemisch anspruchsvolle Anwendungen entwickelte Schutzbarriere.
Die Schutzkonzepte von E+E Elektronik greifen dort, wo Umgebungsbedingungen die Sensorleistung beeinträchtigen können. Jede Technologie erfüllt eine andere Funktion.
SensShield ist eine Schutzbeschichtung für das Sensorelement sowie dessen Anschlüsse und Lötstellen. Sie mindert die Auswirkungen von Staub, Schmutz, öligen Verunreinigungen, Salzen, Feuchtigkeit und korrosiven Einflüssen. Gleichzeitig trägt die Beschichtung dazu bei, Streuimpedanzen zu verhindern, die durch Ablagerungen auf der Sensoroberfläche oder den Anschlussleitungen verursacht werden.
LeadsShield schützt besonders empfindliche Sensoranschlüsse und Lötstellen durch gezielte Verkapselung. Nur das Sensorelement selbst kommt mit dem zu messenden Medium in Kontakt. Dadurch werden kritische Anschlussbereiche vor Korrosion und Verunreinigungen geschützt, ohne die Ansprechcharakteristik des Sensors unnötig zu beeinträchtigen.
ChemShield ergänzt diese Schutzkonzepte um eine Barriere gegen chemische Verunreinigungen. Die Beschichtung wird auf definierte Bereiche wie das Sensorelement und die Lötstellen aufgebracht. Sie mindert die Auswirkungen schädlicher chemischer Substanzen und unterstützt eine langfristig stabile Messleistung in chemisch anspruchsvollen Umgebungen.
Chemische Einwirkungen stellen bei der Feuchtemessung besonders hohe Anforderungen an das Sensorelement. Prozessmedien können sich verändern, Öle altern oder oxidieren, und Rückstände aus Produktions- und Reinigungsprozessen können empfindliche Sensorbereiche beeinträchtigen. Dies kann zu Messdrift und verminderter Langzeitstabilität führen.
ChemShield bildet eine zusätzliche Barriere gegen diese Einflüsse. Dadurch wird der Einsatzbereich ausgewählter Feuchte- und Ölfeuchtesensoren von E+E Elektronik auf Umgebungen mit erhöhter chemischer Belastung erweitert.
Ein wichtiger Anwendungsbereich ist die Feuchtemessung in Öl. Alterung, Oxidation und Verunreinigungen können die chemischen Eigenschaften eines Öls verändern und das Sensorelement zusätzlich belasten. ChemShield mindert die Auswirkungen dieser Veränderungen und unterstützt eine langfristig stabile Feuchtemessung.
Die Technologie kommt unter anderem in den Ölfeuchtigkeitssensoren EE360 und EE364 zum Einsatz. Je nach Anwendung und Produktkonfiguration eignet sich diese Lösung damit auch für anspruchsvolle Schmier-, Hydraulik- und Isolieröle sowie ausgewählte Naturesteröle. ChemShield bietet zudem zusätzlichen Schutz vor chemischer Belastung in verunreinigten Turbinen-, Kompressor- und Hydraulikölen.
Auch in der industriellen Feuchtemessung können chemische Verunreinigungen die Sensorleistung beeinträchtigen. Typische Anwendungsbereiche sind Prüf- und Klimakammern, Abzüge, pharmazeutische Umgebungen mit intensiver Reinigung, Biofilter, Düngemittelumgebungen sowie spezielle Trocknungs- und Fermentationsprozesse.
Für ausgewählte Anwendungen kombiniert E+E Elektronik ChemShield mit SensShield. Im Feuchte- und Temperatursensor EE310 gewährleistet diese Kombination eine langfristig stabile Messleistung auch bei erhöhter chemischer Belastung. Die spezifische Konfiguration wird an die jeweiligen Prozessbedingungen angepasst.
E+E Elektronik verfolgt beim Sensorschutz keinen einheitlichen Ansatz. Entscheidend ist, welche Komponenten in der jeweiligen Anwendung welchen Belastungen ausgesetzt sind. SensShield, LeadsShield und ChemShield können daher gezielt eingesetzt und nach Bedarf kombiniert werden.
Dadurch lassen sich Schutzgrad, Messleistung, Ansprechverhalten und Wartungsfreundlichkeit auf die jeweilige Anwendung abstimmen. Das Ziel sind zuverlässige, langfristig stabile Messungen auch unter anspruchsvollen industriellen Bedingungen.
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