Vertikal statt horizontal: Wie motion plastics die Landwirtschaft zukunftsfähig machen

igus® GmbH

‚‚Vertikal statt horizontal: Wie motion plastics die Landwirtschaft zukunftsfähig machen ‘‘ von igus® GmbH

Schmierfreie Tribo-Polymere sorgen für den sicheren Betrieb von Vertical Farming-Anlagen

Den Vereinten Nationen zufolge wächst die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen. Dabei nimmt insbesondere die Bevölkerungszahl der Städte deutlich zu. Vertikale Landwirtschaft gilt als eine vielversprechende Alternative zu konventionellen Methoden, um die steigende Zahl der Stadtbewohner zuverlässig und kosteneffizient mit Nahrungsmitteln zu versorgen. In diesen vertikalen Farmen sorgen bereits heute motion plastics von igus für einen kosteneffizienten und zuverlässigen Betrieb.

Bei aktuell 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde und einer kontinuierlich weiter steigenden Weltbevölkerung wird die Produktion von Nahrungsmitteln zur wachsenden Herausforderung. Hinzu kommt die fortschreitende Urbanisierung: Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und Metropolregionen. Konventionelle Landwirtschaft ist dort allerdings nur eingeschränkt möglich, landwirtschaftlich genutzter Raum ist knapp. Nahrungsmittel müssen daher aus weiter entfernten Regionen in die urbanen Zentren transportiert werden. Einen Lösungsansatz bietet die vertikale Landwirtschaft, das so genannte „Vertical Farming“. Hierbei werden verschiedene Ebenen in geschlossenen Gebäuden für die Nahrungsmittelerzeugung genutzt. Das Ziel: Die Produktionskosten sollen reduziert, Transportkosten und dadurch entstehende CO2-Emissionen gesenkt werden.  Gleichzeitig wird durch die vertikale Anordnung der Produktion die geringe Fläche im urbanen Raum bestmöglich genutzt, um einen größtmöglichen landwirtschaftlichen Nutzen auf kleiner Grundstücksfläche zu generieren.

Hochleistungs-Polymere spielen Stärken aus

Die in der vertikalen Landwirtschaft eingesetzten Maschinen arbeiten in einem höchstsensiblen Umfeld. Die motion plastics von igus sind dabei besonders geeignet für den Einsatz in dieser Art der Nahrungsmittelproduktion. So sorgen sie für Wartungsfreiheit und einen störungsfreien Betriebsablauf innerhalb einer vertikalen Farm. Durch die Schmiermittelfreiheit, FDA-Konformität und höchste Hygieneansprüche wird eine Kontamination von Pflanzen, Gemüse, Salat und Obst verhindert. Zudem sind die Tribo-Kunststoffe korrosionsfrei und wartungsarm sowie resistent gegenüber Schmutz, Staub oder Erde. Ein großes Potenzial liegt zusätzlich in den Konzepten autonom arbeitender, vollautomatisierter vertikaler Farmen. Low Cost Automation Systeme ermöglichen darin das ganze Jahr ein kostengünstiges vertikales Pflanzen, Ernten oder Verpacken, einhergehend mit einem schnellen Return on Investment.

Vertical Farming längst keine Zukunftsmusik mehr

Ein Beispiel für vertikale Farmen ist die Firma Living Greens Farm. Die Idee des US-amerikanischen Unternehmens: Leerstehende Hochhäuser werden in vertikal angeordnete Bauernhöfe umgewandelt. Diese Anbautechniken erfordern spezielle Maschinen zur Nährstoffversorgung sowie Bewässerung der Pflanzen. Ein patentiertes Traversensystem, das mit igus e-ketten ausgestattet ist, transportiert angereichertes Wasser direkt an die Pflanzenwurzeln. In einem leerstehenden Lagerhaus in Minneapolis werden bereits auf diese Weise auf rund 4.000 Quadratmetern so viel produziert wie in der herkömmlichen Landwirtschaft auf über 40 Hektar. Auch Intelligent Growth Solutions (IGS) nutzt für die Automatisierung in der vertikalen Landwirtschaft igus motion plastics. Das Unternehmen verfolgt unter anderem mit den „Growth Towers“ das Ziel, vertikale Landwirtschaft besonders wirtschaftlich zu betreiben, indem die Produktivität, Ertrag, Qualität und Konsistenz verbessert und Kosten für Strom und Arbeit drastisch gesenkt werden. Die in die Höhe angeordneten Systeme von IGS müssen daher zuverlässig und gleichzeitig reibungsarm arbeiten sowie einfach zu warten sein. drylin Linearführungssysteme von igus erfüllen jegliche Voraussetzungen und sorgen für einen störungsarmen Betrieb der Anlage. Ein Jahr nach Installation der schmiermittelfreien Komponenten konnte bei einer Inspektion kein merklicher Verschleiß der Lagerschale entdeckt werden.

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Mitarbeiter
1600

Über igus® GmbH

Die Geschichte von igus® beginnt am 15.10.1964 mit dem Ehepaar Günter Blase und Margret Blase in einer Doppelgarage in Köln-Mülheim. In den ersten zwanzig Jahren arbeitet igus® als Zulieferbetrieb für schwierige technische Kunststoffteile. 1983 beginnt mit Sohn Frank Blase die Konzentration auf eigene Produkte – Energiekettensysteme (E-KettenSysteme®), wartungsfreie und schmiermittelfreie Gleitlager, Kugellager, Gelenklager und Linearlager (iglidur®, igubal®, drylin®, xiros®) sowie hochflexible Leitungen (chainflex®) – und der Aufbau des eigenen Vertriebs. Von 1985 bis 2014 wächst igus® von 40 auf über 2400 igus®-Menschen, verteilt auf der ganzen Welt. Auch für die nächsten Jahre investiert igus® in Expansion. Die Chancen für innovative Produkte sind da – dank der modernen Hochleistungskunststoffe.