Showdown im Testlabor: Kunststoffkugellager tritt gegen Metalllager im Salzwassertest an

igus® GmbH

‚‚Showdown im Testlabor: Kunststoffkugellager tritt gegen Metalllager im Salzwassertest an‘‘ von igus® GmbH

27.06.2018
xiros Testsieger ist bis zu 60 Prozent leichter und 40 Prozent günstiger als metallische Variante

igus betreibt in Köln das weltgrößte Testlabor für Kunststoffe in bewegten Anwendungen. Allein über 12.000 tribologische Tests werden beim motion plastics Spezialisten pro Jahr durchgeführt. Darunter auch Versuche, die den Einsatz unterschiedlichster Werkstoffe in den verschiedensten Umgebungen im Realtest untersuchen. Dieses Mal: xiros Flanschkugellager und Metalllager im Salzwasser. Durch die Verwendung schmier- und wartungsfreier Tribo-Kunststoffe konnte das xiros Lager im Versuch vollends überzeugen.

Die Ingenieure des igus Testlabors füllten einen Behälter mit Meersalzwasser und erhitzten ihn auf +80 Grad Celsius. Anschließend wurden für 120 Stunden zwei Lager hineingelegt: Ein klassisches 2-Loch-Flanschlager aus Metall und ein xiros Flanschlager aus xirodur B180 - ein Hochleistungskunststoff, den igus in Hinblick auf Verschleiß und Medienbeständigkeit über Jahre hinweg optimiert hat. Beide Lager waren im Test nicht vollständig bedeckt, sondern hatten Luftkontakt, um den Korrosionseffekt auszulösen.

Metalllager beginnt nach wenigen Stunden zu korrodieren
Das Testergebnis sprach am Ende eine klare Sprache. Bereits nach wenigen Stunden begann das Metalllager zu korrodieren. Zum Abschluss des Tests waren an allen Lagerkomponenten deutliche Rostspuren erkennbar. Anders das Lager aus Kunststoff. Das xiros Flanschkugellager zeigte sich auch nach 120 Stunden vom aggressiven Salzwasser und den hohen Temperaturen unbeeindruckt. Keine Farbveränderung, keine Spur von Rost. Ein klarer Vorteil besonders für Reinraumanwendungen und Anwendungen in der Lebensmittel- und Medizintechnik, in denen Rost ein Hygienerisiko darstellt. Die xiros Kugellager bestehen in der Regel aus vier Komponenten: den Innen- und Außenringen sowie den Käfigen aus Kunststoff und den Kugeln aus Edelstahl oder Glas. Anders als Metalllager ermöglichen die verschleißfesten Polymerlager einen besonders leichtgängigen und hygienischen Trockenlauf ohne einen einzigen Tropfen Schmieröl und sind wartungsfrei. Ihre hohe Lebensdauer lässt sich einfach online berechnen. Zudem sind die Kunststofflager elektrisch isolierend, temperaturbeständig von -40 bis +80 Grad Celsius, unmagnetisch sowie 60 Prozent leichter und bis zu 40 Prozent günstiger als vergleichbare Metalllager. Sie eignen sich für die Aufnahme mittlerer Lasten und kommen bei Anwendern seit Jahren zuverlässig auf der ganzen Welt zum Einsatz - unter anderem in Transportbändern, Etikettier-, Förder- und Verpackungsmaschinen sowie in Abfüllanlagen.

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Adresse
Spicher Strasse 1 a
51147
Köln
Deutschland
Unternehmensart
Hersteller
Exportregionen
Weltweit
Zertifikate
DIN EN ISO 9001
Gründung
1964
Management
Frank Blase
Mitarbeiter
1600

Über igus® GmbH

Die Geschichte von igus® beginnt am 15.10.1964 mit dem Ehepaar Günter Blase und Margret Blase in einer Doppelgarage in Köln-Mülheim. In den ersten zwanzig Jahren arbeitet igus® als Zulieferbetrieb für schwierige technische Kunststoffteile. 1983 beginnt mit Sohn Frank Blase die Konzentration auf eigene Produkte – Energiekettensysteme (E-KettenSysteme®), wartungsfreie und schmiermittelfreie Gleitlager, Kugellager, Gelenklager und Linearlager (iglidur®, igubal®, drylin®, xiros®) sowie hochflexible Leitungen (chainflex®) – und der Aufbau des eigenen Vertriebs. Von 1985 bis 2014 wächst igus® von 40 auf über 2400 igus®-Menschen, verteilt auf der ganzen Welt. Auch für die nächsten Jahre investiert igus® in Expansion. Die Chancen für innovative Produkte sind da – dank der modernen Hochleistungskunststoffe.