Firmenprofil der Walter AG

Firmendetails

Walter AG

Wo immer auf der Welt Metall zerspant wird – wir sind der richtige Partner für alle Werkstoffe. Mit den drei Marken WALTER, TITEX und PROTOTYP zum Drehen, Bohren, Fräsen und Gewinden decken wir das ganze Spektrum der Komplettbearbeitung ab und bieten ein einzigartiges Produktprogramm. Wir eröffnen unseren Kunden neue Produktivitätspotentiale in der Fertigung und steigern damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Adresse
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Unternehmensart
Hersteller
Management
Mirko Merlo, Gunnar Batelsson, Dr. Ulrich v. Schönfeld, Andreas Evertz
Exportregion
Weltweit
Mitarbeiterzahl
3600
Gründungsjahr
1919
Zertifikate
DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001, EMAS EG-Öko-Audit, OHSAS 18001
Tel.
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News

Walter AG

Die VHM-Hochleistungsbohrer der Produktreihe X•treme stehen für höchste Produktivität, Prozess-sicherheit und ein breites Anwendungsfeld. Mit dem jüngsten Neuzugang, einer Variante mit Außenkühlung, komplettiert Walter die Werkzeugfamilie. Ab sofort sind die VHM-Hochleistungbohrer X•treme im Durchmesserbereich 3 bis 25mm auch mit Außenkühlung erhältlich. Neben der Art der Kühlung bieten sie dem Anwender die gleichen Vorteile wie die bereits bewährte Ausführung mit Innenkühlung. Das auffallendste Merkmal sind vier Führungsfasen. Die verbesserte Führung sorgt für höchste Prozesssicherheit und erweitert das Anwendungsfeld. Durch ihre Universalität eignen sich die Werkzeuge für den Einsatz in zahlreichen Branchen.In vielen Fällen verkürzen sich die Durchlaufzeiten der Bauteile, denn der Anwender spart sich Arbeitsgänge wie das Anfräsen einer ebenen Fläche.
Nachdem der Hochleistungsschneidstoff Tiger∙tec® Silver auf sehr positive Resonanz bei den Kunden gestoßen ist, bringt Walter unter diesem Namen eine neue Sorte auf den Markt. Die bisherige universelle Sorte WKP35S erhält Verstärkung durch die Sorte WKP25S, deren Hauptanwendungsgebiet bei der Bearbeitung von Stahl- und Gusswerkstoffen liegt. Ausgelegt ist neu entwickelte Frässorte Tiger∙tec® Silver WKP25 S zum einen für alle Stahlwerkstoffe bei hohen Schnittgeschwindigkeiten sowie mittleren Zahnvorschüben. Dies gilt auch für Werkzeugstahl mit Festigkeiten >1000 N/mm2. Das zweite Hauptanwendungsgebiet ist die Bearbeitung von Grauguss oder Gusseisen mit Vermiculargraphit bei mittleren bis hohen Schnittge-schwindigkeiten und mittleren Zahnvorschüben.Auch hier hält die neue Sorte ungünstigen Bedingungen stand. Typische Bauteile finden sich in der Serienfertigung.
Der Erfolg der Xtra•tec® Insert Drill Vollbohrer veranlasste Walter zu einer weiteren Programmergänzung. Ab sofort steht der große Durchmesser-bereich 13.5 mm bis 120 mm lückenlos zur Verfügung, und das für Bohrungstiefen bis 5xD. Die Programmerweiterung betrifft beide Seiten des Durchmesserspektrums. Die kleinen Durchmesser reichen nun bis 13,5 mm statt wie bislang 16.5mm. In dieser Größenordnung werden die Werkzeuge mit Innen- und Außenwendeplatte der Größe 1 bestückt. Die Erweiterung oberhalb 59 mm ist besonders umfangreich ausgefallen. In diesem Größenbereich bringt Walter den Insert Drill als Kassettenlösung auf den Markt.Walter liefert die Bohrer bis D=80 mm und 3xD Bohrungstiefe als Standardausführung, bis D=120 mm und 5xD Bohrungstiefe als Sonderausführung beziehungsweise im Semistandard über den Walter Xpress Service.
Gegenüber herkömmlichen Bohrern aus HSS bietet der neue Hochleistungsbohrer Walter Titex UFL® wesentlich mehr Performance, vor allem bei tiefen Bohrungen. Das besondere Kennzeichen ist sein ultra flaches Nutenprofil. Der Kerndurchmesser ist größer als bei einem Standard-spiralbohrer des Typs N, was eine höhere Steifigkeit zur Folge hat. Möglich wird diese Auslegung durch die Verwendung eines Spiralwinkels von 40 Grad – der Standardspiralwinkel beträgt 30 Grad. Weitere Features sind ein spezieller Spitzenanschliff Form U für niedrige Vorschubkräfte sowie eine TFP-Kopfbeschichtung für maximale Standzeiten. Dabei kommt ein Schneidstoff in HSS-E-Qualität mit 5 Prozent Co-Gehalt und hoher Warmfestigkeit zum Einsatz. Der neue Hightech-HSS-E-Bohrer eignet sich für alle ISO-Werkstoffgruppen. Walter empfiehlt das Werkzeug besonders solchen Anwendern, die stückzahlbedingt einen universellen, aber tiefentauglichen Bohrer benötigen.Der verfügbare Durchmesserbereich reicht von 1 bis 12mm.
Walter erweitert die Spannmöglichkeiten des Wechselkopf-Fräsersystems ConeFit™ durch neue Monoblockhalter. Die höhere Stabilität reizt die Performance der Fräser noch weiter aus. Mit neuen Monoblockhaltern bietet Walter den Anwendern des ConeFit™- Wechselkopffräsersystems ab sofort eine Option mit möglichst wenig Verbindungsstellen. Die mit dem speziellen ConeFit™-Gewinde versehenen Halter passen direkt in die Maschinenspindel, die sonst übliche Trennstelle zwischen modularem Werkzeugschaft und Spannzange entfällt damit. Die Ausspannlänge der Fräser ist mit maximal 2xD extrem kurz. Das Gesamtsystem Werkzeug/Einspannung erhält dadurch eine exzellente Stabilität. Bei der Bearbeitung sind die höchsten Schnittwerte möglich, die Performance des Werkzeugs lässt sich in vollem Umfang nutzen. Um möglichst viele Anwender zu erreichen, kommen die Monoblockhalter in verschiedenen Ausführungen für die gängigsten Maschinenspindeln auf den Markt. Im Bereich Fräsmaschinen/Bearbeitungszentren werden die Schnittstellen HSK 63A, SK40, MAS BT40 abgedeckt, im Bereich Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen die Anschlüsse Walter Capto™ C5 und C6. Die neue Spannoption empfiehlt sich für Anwendungsfälle ohne Störkanten.Sind solche vorhanden, stehen nach wie vor die bewährten Stahl- und Vollhartmetallschäfte in unterschiedlichen Längen als Alternative zur Verfügung.
Die Xtra•tec® Point Drill Bohrer mit Wechselspitze haben seit ihrer Markeinführung zahlreiche Programmergänzungen erfahren. Walter folgt regelmäßig vielen Kundenwünschen mit neuen Durchmessern oder Bohrtiefen. Diese Entwicklung setzt sich fort: Die Obergrenze für den Bohrungsdurchmesser liegt nun bei 38 mm. Die Xtra•tec® Point Drills zählen hinsichtlich Performance und Bohrungsqualität zu den Spitzenbohrern auf dem Werkzeugmarkt. Das liegt vor allem an den geschliffenen Wechselspitzen aus Tiger•tec®-Schneidstoffen, den Hochgenauigkeits-Prismensitzen im Bohrerkörper und der bombenfesten Fixierung. Im Durchmesserbereich bis 24 mm erreicht die 10xD-Variante – Typenbezeichnung B4010 – mittlerweile den Tieflochbereich. Die Varianten für die Bohrungstiefen 3xD, 5xD und 7xD – Typenbezeichnungen B4013, B4015 und B4017 – waren bislang für Bohrungsdurchmesser bis 32 mm verfügbar. An dieser Stelle setzt eine Programmergänzung an, auf die viele Anwender aus dem allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau und verwandten Sparten gewartet haben: Bis 7xD ist ab sofort der Bohrungsdurchmesser 38 mm die neue Obergrenze. Die Spanne zwischen 32 und 38 mm wird durch zahlreiche wichtige Zwischengrößen abgedeckt. Walter liefert für diesen erweiterten Durchmesserbereich zunächst die Wechselspitze Typ 6003 für nichtrostende Stahlsorten, schwer zerspanbare Werkstoffe sowie langspanende Baustähle. Weitere Wechselspitzen dieser Bohrungsgrößen werden folgen. Zu den Merkmalen des Typs 6003 gehört eine PVD-Monolayerbeschichtung auf Titan-Aluminiumnitrit-Basis, abgestimmt auf die genannten Werkstoffe. Zwei weitere Eigenschaften sind gerade beim Vollbohren großer Durchmesser wichtig: ein leichtes Anbohren und ein möglichst weicher Schnitt, der auch den Einsatz auf leistungsschwächeren Maschinen erlaubt.Diese Eigenschaften wurden beispielsweise durch eine moderate Schneidkantenverrundung und eine besondere Gestaltung der Ausspitzung berücksichtigt.
Nach nur einem Jahr seit der Markteinführung des Hochleistungsschneidstoffes Tiger•tec® Silver komplettiert Walter das Wendeplattenangebot für das gesamte Fräserprogramm für die Stahl- und Gussbearbeitung. „In Anbetracht der überdurchschnittlichen Performance-Steigerungen durch Tiger•tec® Silver haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: alle Fräser mit dem neuen Schneidstoff innerhalb kürzester Zeit auszurüsten, die Anwender sollten möglichst schnell vom Leistungsvorsprung des neuen Schneidstoffes profitieren. Unsere Wendeplattenfertigung läuft dafür auf Hochtouren“, erklärt Michael Fink, Leiter Produktmanagement bei der Walter AG. Die Performance-Steigerungen durch die silbernen Tigerzähne liegen in vielen Fällen bei bis zu 100 Prozent. So beispielsweise beim Planfräsen von Führungsbahnen aus ST52-2 mit einem Octagonfräser F4080 Xtra•tec®. Der Anwender bestätigt eine Verdopplung des Standweges. Tiger•tec® Silver löste in diesem Fall einen bisherigen Benchmark-Schneidstoff ab. Wie der Tübinger Hartmetallspezialist inzwischen verlauten lässt, sind bereits Tiger•tec Silver Wendeplatten für das Bohren und Drehen in Planung. Die Entwickler arbeiten ebenso an der Erweiterung der Schneidstoffsorten.Die bisherige universelle Sorte WKP35S erhält dann Verstärkung durch Qualitäten mit sowohl höherer Zähigkeit wie auch noch höherer Härte.
Vier Führungsfasen sind das auffallendste Merkmal der neuen Walter Titex X·treme VHMHochleistungsbohrer; die Vorgängergeneration verfügte lediglich über zwei. Durch die verbesserte Führung nimmt die Prozesssicherheit zu und das nicht nur in unkritischen Bohrsituationen. Insbesondere behalten die Werkzeuge auch bei schrägen Flächen am Bohrungseintritt oder -austritt ihre Richtung. Dieses Plus an Sicherheit erweitert das Anwendungsfeld. In vielen Fällen verkürzen sich die Laufzeiten der Bauteile, denn der Anwender spart sich vorbereitende Arbeitsgänge wie das Anfräsen einer ebenen Fläche oder das Pilotieren. Daneben sorgen die vier Fasen zusätzlich für eine bessere Bohrungsoberfläche. Ein weiteres neues Feature ist die XPL-Beschichtung auf Aluminiumchromnitrit-Basis. Diese Beschichtung repräsentiert derzeit die höchste Entwicklungsstufe bei Vollhartmetall-Spiralbohrern. Sie erlaubt einen universellen Einsatz der Werkzeuge für sämtliche ISOWerkstoffgruppen. Der Anwender profitiert von maximalen Standzeiten. Weitere Eigenschaften der X·treme-Bohrer sind Innenkühlung, Spitzenwinkel 140 Grad, und ein Schaft nach DIN 6535 in der Form HA oder HE. Die Schafttoleranz h6 erlaubt die Aufnahme in Schrumpffuttern.Walter startet den Generationswechsel mit innengekühlten Ausführungen nach DIN 6537 lang im Durchmesserbereich 3 bis 25 mm. Das Längen-/Bohrungsverhältnis nach dieser Norm beträgt etwa 5xd. Weitere Ausführungen bzw. Abmessungen werden nach und nach folgen.
Wie bei den bereits bekannten PVD-Al2O3-Qualitäten von Walter verfügen auch die beiden neuen Sorten WSM 20 und WSM 30 über eine exzellente Zähigkeit. Darüber hinaus zeichnen sich die Multilayerbeschichtungen beider Schneidstoffe durch eine erhöhte Verschleißfestigkeit und Temperaturbeständigkeit aus, die alle am Markt befindlichen PVD-Schichten weit hinter sich lassen. So erobert der PVD-Tiger jetzt auch immer neue Anwendungen, die ihm bislang noch verschlossen waren. Die oben genannten Beschichtungseigenschaften bilden einen idealen Schutz, wenn es um die Bearbeitung schwer zerspanbarer und hochlegierter Materialien (ISO S und ISO M) geht. Bei Werkstoffen wie Inconel 718, Hasteloy oder auch rostfreie, austenitische CrNi-Stähle sind die beiden Neuen in ihrem Element.Dank des speziellen Tiger.tec(r)-Prozesses verfügen WSM 20- oder WSM 30-Wendeschneidplatten über sehr scharfe Schneidkanten und glatte Spanflächen.
Walter lässt auch im Bereich VHM-Hochleistungs-Schruppfräser nichts anbrennen. Nachdem die Fräserfamilie Walter Prototyp Protostar(r) Qmax HR bereits verschiedene Optimierungen erhalten hat, kommt mit dem Qmax HNR eine neue Variante für die Stahlbearbeitung auf den Markt. Die Qmax-HR-Serie wurde vor allem auf die Bearbeitung rostfreier Stähle getrimmt. Eine tiefe, gewindeähnliche Kordelung und mehrere Spiralwinkel (30, 40 und 45 Grad) bieten dafür die besten Voraussetzungen. Im Unterschied dazu ist der neue Qmax HNR ein Spezialist für Normalstahl, legierten Stahl und Werkzeugstahl. Die Kordelung bzw. Schruppverzahnung ist in der Ausführung flacher als bei den HR-Kollegen. Diese Maßnahme sorgt für besonders stabile Schneidkanten. Ein Spiralwinkel von 30 Grad maximiert außerdem die Stabilität des Werkzeugs. Die übrigen Features wie neuartiges Hartmetallsubstrat, verfeinerte Makro- und Mikrogeometrie und spezielle Kantenpräparation wurden von den HR-Typen übernommen.Unter dem Strich ergibt sich ein enormer Performance-Schub bei den genannten Werkstoffen.